Stopp-ACTA Demo 11.02. – Weinheim

Am 11.02.2012 fanden in ganz Europa Demonstrationen gegen das geheim ausgehandelte  Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement (ACTA)  statt. In Deutschland gingen ca. 120610 Menschen gegen dieses undemokratische Abkommen auf die Straße. Auch in Weinheim a.d. Bergstraße fand eine Demonstration statt.  Lassen wir also mal Revue passieren:

Mit ca. 120 – 150 Teilnehmern waren wir zwar nicht die größte Demo, aber auch sicherlich nicht die kleinste. Wir waren schwer beeindruckt und haben uns wahnsinnig gefreut, dass es doch so viele Weinheimer und Odenwälder gibt, die bereit sind für ihre Freiheit auf die Straße zu gehen.

Ca. 120 Wütende Menschen im Kampf für Demokratie und Freiheit

Viele Hatten Schilder oder Banner gemacht, die dieser Veranstaltung noch besonderen Ausdruck verlieh. Nach der Eröffnungs-Kundgebung von Matthias Dahlheimer vom Mannheimer Chaos Computer Club zogen wir über die Bahnhofstraße und die Fußgängerzone zum Marktplatz. Entlang der Strecke hatten sich zwischenzeitlich viele Menschen versammelt, um sich ein Bild von der Demonstration zu machen. Bei der Kundgebung am Marktplatz, bei der der Bundessprecher der Arbeitsgruppe für mehr Demokratie und Bürgerrechte und Stadtrat der Linken Carsten Labudda einen Redebeitrag leistete, kamen doch noch einige überraschte Gäste aus den Cafés rund um den Weinheimer Marktplatz um sich mal anzuhören was wir zu sagen hatten. Alles in Allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die alle Erwartungen haushoch übertroffen hat.

Für uns steht aber fest: Nur weil die Bundesregierung die Ratifizierung des ACTA-Abkommens ausgesetzt hat, geben wir nicht klein bei. Wir machen weiter im Kampf für die Freiheit und die Demokratie.

 

 

 

 

 

 

 

 

Denn wir sind viele.

Wir vergeben nicht.

Wir vergessen nicht.

Erwartet uns!

 

 

 

Links:

Teilnehmerzahlen nach Städten:

http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Teilnehmerzahlen

Anonymous ACTA Infovideo:

 

 

Vielen Dank auch an Mirko Müller für die Fotos, die echt super geworden sind!

Werben mit Facebook – Pro & Kontra

Heute blogge ich mal über die Werbemöglichkeiten im größten sozialen Netzwerk der Welt. -Facebook.

Fakt ist, dass die viele Internetnutzer die meiste Zeit mit Netz mit Social-Networking verbringen. Warum sollte man dann nicht als Unternehmen dort werben? Schließlich kann man auf facebook  als Werbetreibender seine Zielgruppe sehr genau einstellen, was eine ineffektive Impression nahezu ausschließt.

Erstellt man eine Anzeige auf facebook, wählt man den Titel und den Text selbst, oder lässt sich eine Anzeige vorschlagen, was aber auf Grund von psychologischen Aspekten nicht zu empfehlen ist. Selbst entworfene Anzeigen wirken einfach natürlicher. Besonders ist allerdings das Bild, das man noch einbinden kann. Standardmäßig wird irgend ein Bild der Website vorgeschlagen, welches vom Computer ausgewählt wird. Wenn man eine gute, eigene Grafik einbindet, wird die Anzeige für den User natürlich wesentlich interessanter. Durch ein Bild kann der Betrachter dem Produkt Informationen über Aussehen und eventuelle Angebote oder Funktionen entnehmen, was mehr Möglichkeiten im Anzeigentext zulässt.

Der große Nachteil an der Werbung auf Facebook ist definitiv  die Analyse und das Tracking. Die Grundwerte wie Impressionen und Klicks werden übersichtlich dargestellt. Sobald man aber etwas tiefer in die Materie einsteigen will, stößt man schnell an die Grenzen. Will man z.B. die durchschnittliche Position der Anzeige ermitteln wird man bei Facebook auf Granit beißen.

Statistische Darstellung der Kampagnenleistung

Leistungsstatistik bei facebook.

Meine Persönliche Erfahrung mit Facebook-Werbung ist im Social-Bereich eher positiv und im normalen Werbebereich eher negativ. Wirbt man für seine eigene Facebookseite, kann einen das sehr wenig Geld kosten, sobald man auf das Cost-Per-Mille (CPM) setzt. Die Klickpreise beim Cost-Per-Click (CPC) Modell sind eher teuer angesetzt. (durchschn. 0,80-1,50 EUR/Klick)

Ich kann im Prinzip echt nur Werbung auf Facebook für Facebook empfehlen. Also nur für die eigene Facebookseite werben!

pro Facebook-Werbung:

- bei Werbung für FB Site recht günstig mit CPM (Cost-per-1000-impressions)

- Einfache Gestaltung

- Hohe Reichweite

- exakte Zielgruppenauswahl

kontra Facebook-Werbung:

- teuer im CPC (Cost-per-Click)

- schlechte Analysemöglichkeiten

- lange Wartezeiten zur Freischaltung

 

Fazit:

An und für sich ist facebook-werbung schon eine feine Sache, da man extrem viele Leute in einer exakten Zielgruppe erreichen kann. Das hat allerdings auch seinen Preis. Möchte man wirklich nur pro Klick zahlen, sind Preise von 1 € pro Klick wirklich keine Seltenheit.

Ansonsten kann ich die Werbung für Seiten im Netzwerk selbst nur empfehlen. Sie ist im CPM recht günstig und zielgruppengenau, was ja im Eigentlichen die Voraussetzung für eine gute Kampagne ist.

Aber: Probieren geht über studieren. Deshalb probiert’s einfach selbst aus.

 

Links:

Facebook Werbeinterface:

https://www.facebook.com/advertising/

Übersicht Facebookseiten:

https://www.facebook.com/pages/learn.php

[SATIRE] Die Neubesetzungen des Jahres

12. Dezember 2011 3 Kommentare

Tag der Neubesetzung – 12.12.2011

Heute, am Tag der großen Neubesetzung hat es viele Veränderungen in der Politik gegeben.

Guttenberg wurde neuer EU Internetberater. Damit wurde unter den Spitzenpolitikern der Wunsch nach einer großen Umstrukturierung groß. Die Köpfe der Nation sehnen sich nach neuen Positionen. So wurde zum Beispiel Helmut Schmidt neuer Gesundheitsminister und Kim Jong-il bekommt den Posten als Chef-Ermittler der IAEA. Nach langem Einreden von Rainer Langhans hat auch er endlich seinen Posten als Verteidigungsminister bekommen. Langhans hatte schon länger um die begehrte Stelle als Kriegsminister gebettelt. Die überraschendste Neuerung war wohl allerdings die Belegung des Postens für den Anführer der Occupy-Bewegung. Ab sofort steht der ehemalige Deutsche Bank Chef Joseph Ackermann mit Megaphon im Führungszelt und koordiniert seine Streitkräfte, die jetzt motivierter denn je gegen den internationalen Kapitalismus kämpfen.

Zeitgleich zur großen Neubesetzung findet auf den Fidschi-Inseln die Verleihung des Friedensnobelpreises statt. Als absoluter Favorit gilt hier Osama bin Laden, dem der Preis post mortem verliehen werden soll.

Um auch weiterhin für die Privatsphäre der Bürger zu  gewährleisten wird Mark Zuckerberg ab sofort die Rolle des Bundes Datenschutzbeauftragten übernehmen. Über sein Gehalt ist sich der neue Finanzminister Papandreou aber noch nicht einig.

In Sachen Stilfragen dürfen wir nun die neue Hoffnungsträgerin Angela Merkel begrüßen, die unsere Politikerinnen hoffentlich gut mit violetten Hosenanzügen versorgen wird. “Durch meinen Verkauf von Hosenanzügen wird die Textilwirtschaft maßgeblich angekurbelt” – so die ex-Kanzlerin.

Der neue Bundeskanzler Justin Biber äußerte sich bislang noch nicht über seine Pläne ein besseres Deutschland zu schaffen. Armut und Arbeitslosigkeit sollen durch seine neue Politik stark gesenkt werden. Es gibt scheinbar auch schon konkrete Pläne, wozu sich der Kanzler morgen auf einer Pressekonferenz auf MTV und Viva äußern will.

Die Letzten zu vergebenen Posten wurden Joseph Razinger (Benedikt XVI) zugeteilt. Er übernimmt jetzt jeweils in Teilzeit die Ämter des Islambeauftragten und das des Ministers für Aufklärung zur Empfängnisverhütung (MAzE).

Wir dürfen weiterhin gespannt auf weitere Neubesetzungen sein.

__________

Die satirischen Neubesetzungen habe ich alle samt (bis auf einige Ausnahmen, die mir selbst eingefallen sind) dem twitter Hashtag #guttebesetzung entnommen. Dort findet ihr viele weitere absolut ernstzunehmende neue Top-Positionierungen.

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Google Adwords Zertifizierungsprogramm

10. Dezember 2011 1 Kommentar

 Fortgeschrittenenprüfung „Suchmaschinenmarketing“

Vor kurzem habe ich über die erste Google Adwords Prüfung (Grundlagen) berichtet. Nun will ich euch ein paar Informationen zur zweiten Prüfung (Suchmaschinenmarketing) bereitstellen.

Diese Prüfung beinhaltet ebenso wie die erste, rund 120 Fragen, wofür man wieder 2 Stunden Zeit hat. Nach dem Bestehen dieser, oder einer der anderen Fortgeschrittenenprüfungen erlangt man den Status „Zertifizierter Google AdWords Spezialist“ und wird in die Professionals Datenbank aufgenommen.

Die Fragen in dieser Prüfung sind wesentlich komplexer, was bedeutet, dass man sich auf jeden Fall mit Hilfe des von Google bereitgestellten Lehrmaterials vorbereiten sollte.

Es kommen nicht nur technische Fragen zur AdWords Oberfläche, sondern auch häufig taktische Fragen zum Suchmaschinenmarketing. Außerdem wird der AdWords Editor und die Adwords API (Entwicklerschnittstelle) abgefragt. Ein neues Thema sind auch die Standorterweiterungen, die in der  Prüfung häufig abgefragt werden.

Allgemein werden auch viele bereits bekannte, völlig logische Fragen zum Adwords-Interface gestellt.

Mit den Logischen Fragen sind Fragen zur technischen Problembehebung gemeint. Nicht behandelt werden Fragen zum Display-Netzwerk, Placements und zur Budgetierung.

Ganz neu ist dann aber das Themengebiet „ungültige Klicks“. Im wesentlichen geht es aber nur darum, was ungültige Klicks sind, wie man mit diesen umgeht, und wie man sie evtl. vermeiden kann. Also keine so komplexe Sache.

Das meiner Meinung nach am häufigsten behandelte Thema ist das Conversion-Tracking. Hierauf sollte man sich unbedingt mit Hilfe des Lernpfades (Link: Siehe unten) vorbereiten. Lernt man dieses Themenfeld nicht, hat man verloren.

Zum Conversion-Tracking gehören:

-       Leistungsüberwachung

-       Conversion-Optimierung

-       Und natürlich die Festlegung von Zielen (Goals)

Auch wichtig, gerade für Agenturen ist das sogenannte MCC (Mehrkundenkonto). In einem solchen Kundencenter werden mehrere Adwords-Konten der eigenen Kunden verwaltet. Sprich: Login auf mehrere Konten mit einer Manager-ID und einer Email-Adresse.

In der Prüfung geht es in diesem Themenfeld hauptsächlich um MCC Verwaltung. Sprich: Zusammenlegen, Erstellen, Verschieben und Optimieren.

Das war dann im Grunde auch schon die zweite Google AdWords-Prüfung „Suchmaschinenmarketing“.

Für weitere Informationen stelle ich wie immer noch ein paar Links bereit.

Lernpfad zur Prüfung:

http://bit.ly/vRxYrR

Informationen zum Kundencenter:

http://bit.ly/seJsiL

Meine Qualifikationsseite:

http://bit.ly/uLQU4s

Kurz gebloggt: Meine Meinung zum NPD Verbot

Auf Grund des aktuellen Medien-Hypes zum Thema NPD-Verbotsverfahren habe ich mich mal genauer damit beschäftigt, um mir eine Meinung zum Thema zu bilden.

 

Grundsätzlich finde ich ein NPD-Verbot völlig falsch. Es könnte sogar ein fataler Fehler werden. Im Falle eines tatsächlichen Beschlusses, der die NPD als Partei verbietet, kann man erwarten, dass der harte Kern der Partei in den Untergrund abrutscht.

Wir haben gesehen, wie gefährlich organisierte rechtsextremistische Gebilde sein können. (Siehe NSU)

Durch ein Verbot ist die NPD nicht mehr „kontrollierbar“. Die Partei würde sich das Verbot zu nutzen machen, um sich als Opfer der Zensur darzustellen. Das würde diesen Anti-Demokraten durchaus eine große Anzahl an Sympathisanten verschaffen können. Letzten Endes wäre ein Verbot also nur eine Symptom bekämpfung und trägt nicht effektiv zur Eindämmung oder Bekämpfung von Rechtsextremismus bei. Es ist eine billige, schmierige Alternative um das Volk zu beruhigen und damit eventuell noch Wahlkampf zu machen. Welche Partei würde sich nicht gerne als „Die Retter der Demokratie“ darstellen?

Und wenn die dann ehemaligen NPD Mitglieder dann auch noch andere Parteien unterwandern, haben wir als Demokraten versagt.

 

Wenn man keine Politik mehr machen kann, versucht man es eben mit Gewalt. Derzeit ist Rechtsextremismus in einigen Teilen Deutschlands alltag, oftmals aber friedlich, da die Rechten ihre Meinung verbreiten und dafür auf die Straße gehen dürfen. Bei einem Verbot dürften sie dass dann ja nicht mehr. Sie werden wütend und versuchen ihre Propaganda auf einem anderen, gewaltsamen Weg zu verbreiten.

 

Pro und Kontra Auflistung im Piraten Wiki:

http://wiki.piratenpartei.de/NPD

 

Warum ich Pirat bin:

Piratenlogo.Ich hatte schon relativ früh politisches Interesse. Im PoWi-Unterricht gab es mit mir schon ab und an heftige Diskussionen mit meinem damaligen Lehrer. Zu diesem Zeitpunkt war ich in der Phase, in der ich mir zunächst einmal eine Meinung bildete. Ich war eigentlich immer sehr Links, was sich aber dann langsam Richtung grün bildete. Zuletzt hatte ich mir eine individuelle Politische Meinung gebildet, die ich aber mit keiner der existierenden, mir bekannten Parteien unter einen Hut bringen konnte.

Bis ich dann erst dieses Jahr endgültig auf die Piraten gekommen bin. Diese Partei war mir schon früher, bei der Bundestagswahl 2009 aufgefallen, aber ich schenkte ihr wenig Beachtung in meinem links-grün Wahn.

Irgendwann hatte ich mich dann auch mal mit Netzpolitik und Drogenpolitik beschäftigt, und hatte eigentlich nur sehr schwache Inhalte zu diesen Themen in anderen Parteiprogrammen gefunden.

Irgendwann fing ich an vieles zu hinterfragen. Z.B. die Frage: Warum werden immer mehr Musikvideos von der GEMA auf verschiedenen Video Plattformen gesperrt? Warum kann ich mir diese Videos nicht mehr frei angucken? Außerdem stelle ich mir ja bis heute noch die Frage: In welchem Punkt ist Cannabis schlimmer als Alkohol?

Durch solche und viele andere Fragen bin ich dann endgültig auf mein Interesse für diese neue, junge und frische Partei gestoßen.

Mit Themen wie Netzneutralität, Drogen- und Suchtpolitk und Bildung haben mich diese Chaoten dann voll ins Herz getroffen.

Mit ihrer Basispolitischen Einstellung kann sich jeder Pirat direkt nach der Aufnahme in die Partei mit einbringen.

Ständig werden innerparteiliche Entscheidungen getroffen, die eventuell sogar maßgeblich entscheidend für die Entwicklung dieser Politik sind. Aber glaubt ihr ernsthaft die „einfachen“ Mitglieder der etablierten Parteien dürfen dort mit entscheiden?

Ich zumindest würde niemals einen Mitgliedsbeitrag an eine politische Partei zahlen, wenn ich nicht selbst Politik machen darf. Oder zahlt ihr euer Fitnessstudio, damit ihr euch sagen lasst, dass ihr dort nicht trainieren dürft? Sicherlich nicht.

Bei den Piraten ist das eben anders. Es gibt einen Vorschlag zu einem Antrag. Dieser wird dann (online) zur Diskussion freigegeben und anschließend wird über diesen Antrag abgestimmt. Stimmberechtigt sind alle der 18.000 Piraten, die auch ein reges Interesse an den abzustimmenden Anträgen regen. Wenn mich Wirtschaft nicht interessiert, dann bring ich mich halt nicht in diesen Antrag ein. Alles kann, nichts muss.

Des Weiteren stehe ich natürlich auch für die Interessen und Forderungen der Partei ein. Diese sind unter anderen:

-       Ein freies unabhängiges Netz

-       Fahrscheinloser ÖPNV in Großstädten

-       Gestärkte Bürgerrechte

-       Unbedingt kostenlose Bildung in allen Bereichen

-       Offenere Drogen- und Suchtpolitik

-       Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

-       Uva.

Mein Name ist Robin Dietrich und ich bin Pirat.

Eine übersichtliche Form der Parteiziele findet ihr hier:

http://web.piratenpartei.de/unsere_ziele

Hier findet ihr das komplette Grundsatzprogramm der Piraten (pdf)

http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/0/04/Grundsatzprogramm-Piratenpartei.pdf

Google AdWords Zertifizierungsprogramm

Grundlagenprüfung “Werbung mit Google”

Hallo Leserschaft,

in diesem Artikel berichte ich euch heute von der neuen Grundlagenprüfung zum zertifizierten Google AdWords Spezialist. Das Programm hat sich maßgeblich in den Voraussetzungen und im Ablauf geändert. Ich bin vor einiger Zeit endlich mal dazu gekommen die beiden Prüfungen Grundlagenprüfung “Werbung mit Google” und die Fortgeschrittenenprüfung “Suchmaschinenmarketing” erfolgreich abzulegen.

Die Prüfungen enthalten ca. 120 Fragen (mal mehr, mal weniger), wofür man 120 Minuten Zeit hat. In manchen Reviews habe ich gelesen, dass die Zeit sehr knapp war, wobei ich das nicht grade behaupten kann. Bei 120 Fragen hat man also je Frage ca. eine Minute Zeit, was meiner Meinung nach absolut ausreichend ist. Klasse am Prüfungssystem fand ich, dass man Fragen, bei denen man sich nicht sicher ist, einfach markieren kann und jeder Zeit noch einmal aufrufen kann. Aber hierbei gilt natürlich auch: Wenn die Zeit um ist, ist sie auch um.

Die Fragen waren alle zu beantworten, wobei man bei der einen oder anderen Frage recht heftig grübeln musste. Es geht nämlich nicht nur um die Adwords Oberfläche im Allgemeinen, sondern auch um allgemeine bewährte Vorgehensweisen im Online-Marketing. Letzten Endes sind diese Fragen aber auch kein großes Problem, wenn man sich ein wenig mit der Materie auseinander gesetzt hat. Was klar sein sollte: Ohne Lernen sollte man diese Prüfung nicht ablegen. Das wäre rausgeschmissenes Geld, da manche Fragen echt tricky sind und in die tieferen Adwords Funktionen eintauchen. Ich habe für die erste Prüfung den AdWords Lernpfad (Hier) ausgedruckt und die ca 75 Seiten komplett durchgearbeitet. (Drüber lesen, markieren, genau lesen.)

Persönlicher Tipp: Die Fragen bezüglich den Youtube-Anzeigen sollten nicht missachtet werden. Diese werden ebenfalls behandelt!

Ich würde hier gerne noch ein paar Beispielfragen zur Verfügung stellen. Aber Google ist damit scheinbar nicht so einverstanden. Außerdem wäre es dann ja echt langweilig, oder? ;-)

Jetzt fragen sich sicher manche Leute: Warum diese Prüfung?

Naja die Frage ist recht einfach und plausibel zu beantworten. Mit zwei bestandenen Prüfungen darf man sich “Zertifizierter Google AdWords Spezialist” nennen. (Ehemals “Advertising Professional”) Das verhilft zu einem höheren Stundensatz, und natürlich auch zu mehr Aufträgen, wenn man sich in die Map von Google eintragen lässt. Diese Map enthält unwahrscheinlich viele Professionals, die diese Prüfungen abgelegt haben, und somit ihre Dienste als “Zertifizierter Google AdWords Partner” anbieten. Vorteil für den Kunden: Die Gewissheit, dass sich der Dienstleister auch Ahnung von seinem Werkzeug (AdWords) hat.

Die Prüfungen kosten jeweils 50 US Dollar, was umgerechnet pi mal Daumen 37 Euro sind.

Fazit: Die Prüfungen sind nach intensivem Lernen zu meistern, und ihr Geld wirklich wert. Ich kann es nur empfehlen. Eine weitere -kostengünstige- Qualifikation, die man als SEMler auf keinen Fall auslassen sollte.

In den nächsten Tagen werde ich auch noch einen Artikel über die Fortgeschrittenenprüfung “Suchmaschinenmarketing” veröffentlichen, in dem ich euch dann Einzelheiten zur zweiten Prüfung beschreibe.

Bis dahin: Viel Spaß beim lernen. :-)

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